Fragen & Antworten (Datenformate)


1. Welche Schnittstellen bietet die DDB zum Datenimport?

Zum einen können Sie Daten per File Transfer Protocol (FTP) hochladen. Dieser Weg eignet sich vor allem, um größere Datenmengen einmalig zu übertragen. Zum anderen können Kultur- und Wissenseinrichtungen ihre Daten über eine Harvesting-Schnittstelle bereitstellen (Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting, OAI-PMH), die dann durch die DDB abgefragt wird. Dieser Weg empfiehlt sich, wenn der Datenbestand regelmäßig aktualisiert oder erweitert wird.

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2. Welches Metadatenformat müssen die liefernden Einrichtungen bereitstellen?

Zugelassene Lieferformate sind DC, DenkXWeb, ESE, EAD(DDB), METS/MODS, MARCXML und LIDO. Diese Formate sind in den jeweiligen Sparten weit verbreitet. Die Ablieferung sollte im XML-Format erfolgen, da die Daten mittels XSLT-basierter Transformatoren in das interne Format der DDB konvertiert werden. Können die genannten Formate nicht geliefert werden, bieten die Servicestelle der DDB und die Fachstellen ihre Unterstützung an, um das jeweils vorhandene Format auf eines der zugelassenen Lieferformate abzubilden. Ausführlichere Informationen und Ansprechpartner finden Sie in DDBpro unter Leistungen für Datengeber.

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3. Welches Metadatenformat verwendet die DDB?

Das interne Metadatenformat der DDB basiert auf dem Europeana Data Model (EDM). Die DDB hat ein spezielles Anwendungsprofil dieses Datenmodells entwickelt, das die spartenübergreifende Suche, semantische Vernetzung und strukturierte Darstellung der (digitalen) Inhalte und ihrer Metadaten in der DDB optimal unterstützt. Das Europeana Data Model ist ein einfaches und flexibles Modell, das auf den Relationsprinzipien von Linked Data basiert. Die Daten sind in der Syntax des Ressource Description Frameworks (RDF) modelliert. Das Modell besteht aus verschiedenen Klassen und bietet die Besonderheit, ein Objekt des Kulturerbes aus drei verschiedenen Blickwinkeln zu beschreiben: als Objekt, dessen digitale Repräsentationen sowie die zugehörigen Metadaten. Es erlaubt die nachhaltige Verknüpfung von Objekten mit ihren Kontexten, beispielsweise mit Personen, Orten, Ereignissen. Auf dieser Grundlage werden zukünftig im Portal der DDB weitere explorative Recherche- und Präsentationsformen über verschiedene Datenbestände hinweg angeboten werden können.

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