Fragen & Antworten (Weiterentwicklung)


1. Was ist in Richtung Erweiterung der Inhalte geplant?

Schon mit dem Start der DDB rückte die Gewinnung von Kooperations- und Datenpartnern und damit der Ausbau der für den Nutzer sichtbaren Datenbestände in den Vordergrund, inzwischen hat sich dieser Fokus nochmals verstärkt. Wir sind sehr zuversichtlich, kurzfristig viele weitere Kooperationspartner und Datengeber zu gewinnen und die Zahl der über die DDB auffindbaren Bestände bedeutend steigern zu können. Derzeit haben sich bereits rund 2.300 Einrichtungen als Kooperationspartner registrieren lassen und es werden stetig mehr. Selbstverständlich sieht die DDB darüber hinaus auch die Notwendigkeit, aktive Content-Akquise zu betreiben und wird dies forcieren.

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2. Wie sieht der Fahrplan für die Zeit nach der Veröffentlichung der ersten Vollversion aus?

Auch nach Veröffentlichung der ersten Vollversion sind kontinuierliche Verbesserungen an den unterschiedlichen Komponenten der DDB vorgesehen – insbesondere am Portal und mit dem Ziel gesteigerter Datenqualität. Dabei wird weiterhin auch das Feedback der Nutzer berücksichtigt. Als nächste Erweiterungen sind unter anderem Discovery-Funktionen sowie die weitere Verbesserung der Suche und die Vernetzung von Objekten vorgesehen. Von Experten kuratierte erste Virtuelle Ausstellungen zeigen bereits exemplarisch die Diversität der über die DDB zugänglichen Kulturgüter, dieses Angebot wird sukzessive erweitert. Außerdem werden beteiligte Einrichtungen sich über die DDB-Plattform austauschen können. Dazu wurde Deutsche Digitale Bibliothek pro (kurz: DDBpro) entwickelt, das in der ersten Ausbaustufe Informationen für interessierte Kultur- und Wissenseinrichtungen bietet. Die in einer ersten Version seit November 2013 verfügbare öffentliche Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, API) bietet schon jetzt die Möglichkeit der dezentralen Entwicklung von Diensten rund um die DDB – etwa dezidierte Anwendungen für Smartphones und Tabletcomputer. Das API wird ebenfalls beständig weiterentwickelt und weiteren Anforderungen angepasst und soll zukünftig noch stärker Szenarien im Sinne von Linked Open Data (LOD) unterstützen. Die DDB ist also auch nach der Veröffentlichung der ersten Vollversion nicht „fertig“, weil der Prozess der Digitalisierung des ungemein vielfältigen deutschen Kulturguts noch lange nicht abgeschlossen sein wird, immer wieder entstehen neue Werke, die aufgenommen werden müssen und stets müssen die aktuellen technischen Entwicklungen berücksichtigt werden.

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