Metadatenqualität 

Das Projekt dient zur Verbesserung der Qualität der Metadaten und der Prozesse der Verarbeitung in der DDB.

Projektbeschreibung


Die Qualität von Metadaten ist entscheidend für die Funktion und Akzeptanz eines übergreifenden Angebotes wie der DDB. Auf der einen Seite stehen die Endnutzer des DDB-Portals, für die eine einfache Auffindbarkeit der Objekte in der DDB ein zentrales Kriterium für ihre Nutzung darstellt. Hier ist zu beachten, dass die Qualität der Metadaten im Suchindex auf das Finden und die Auswahl relevanter Objekte einen erheblichen Einfluss hat.

Metadatenqualität ist immer auch an einen Zweck bzw. konkretes Nutzungsverhalten gebunden. Es kommt hinzu, dass sich die Anforderungen an die Datenqualität aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklungen im Bereich von Suchmaschinen und Suchmaschinentechnologien nicht selten ändern. Im Kern – damit für die meisten Nutzungsszenarien gleichermaßen – müssen die Metadaten einen schnellen und verlässlichen Suchvorgang im Bestand unterstützen. Daraus ergeben sich Anforderungen an die Metadaten wie Vollständigkeit, Genauigkeit, logische Konsistenz und Zusammenhänge, Zugänglichkeit, Aktualität, Herkunftsnachweis.

Zur dauerhaften Verbesserung der Situation sind ganz unterschiedliche Maßnahmen vorstellbar - angefangen von Beratungs- und Vermittlungsangeboten über Analyse- und Reporting-Werkzeuge bis hin zu Verbesserungen bei einschlägigen Erschließungssystemen und aller Verarbeitungsschritte. Hier sind es gerade die vielen manuellen Schritte, die Ansatzpunkte für eine Verbesserung und einen höheren Grad der Automatisierung verbunden mit einer höheren Standardisierung zeigen. In die Betrachtung sind daher nicht nur die Metadaten selbst, sondern auch die Prozesse in eine ganzheitliche Sicht zu integrieren.

Dazu wurden die folgenden Handlungsfelder identifiziert.
• Qualitätsverbesserungen der Metadaten
• Steigerung der Effizienz und Effektivität der Verarbeitung der Metadaten
• Standardisierung

Projektrahmen

Fördergeber: BKM
Dauer: 1. Juni 2020–30. Juni 2022
Partner: Deutsche Nationalbibliothek