Die DDB als Aggregator für Europeana  

Die DDB ist der nationale Aggregator für Europeana, d.h. sie gibt Daten aus deutschen Kultureinrichtungen an Europeana weiter.

Ziel der Europeana

Die Europeana ist der zentrale Zugang zum digitalen kulturellen Erbe Europas, gewissermaßen also die "große Schwester" der DDB. Seit 2008 versammelt das Projekt digitalisierte Kulturgüter aus allen EU-Mitgliedsstaaten und will damit zur Bewahrung des europäischen Kulturgedächtnisses beitragen. Die Europeana weist mittlerweile mehr als 50 Millionen Digitalisate von rund 2.000 Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen aus ganz Europa nach.

Die Aggregatoren-Rolle der DDB

Die Deutsche Digitale Bibliothek ist Deutschlands Beitrag zur Europeana und arbeitet gemeinsam mit ihr an der Verwirklichung der gemeinsamen Vision von einer Welt mit, in der alle Bürger Zugang zum gesamten kulturellen Erbe haben. Als nationaler Aggregator liefert die DDB gebündelt Metadaten und Objekte aus deutschen Kultureinrichtungen an die Europeana weiter, die so in einem europäischen Kontext sichtbar werden.

Was gibt die DDB an die Europeana weiter?

Es werden nur Objekte an Europeana geliefert, deren Besitzer der Weitergabe zugestimmt haben. Voraussetzung zur Weitergabe der Daten an Europeana ist außerdem, dass die Objekte ein Digitalisat haben und dass die Metadaten der Objekte unter einer CC0-Lizenz stehen. Für Projekte, die bisher als spartenspezifische Aggregatoren für Europeana fungierten, wird die Übernahme der aus Deutschland stammenden Daten in die DDB angestrebt – insbesondere dann, wenn die Förderung dieser Vorhaben ausläuft.

Zu den über die DDB an die Europeana liefernden Institutionen zählen unter anderem die Deutsche Fotothek, das Museum Ludwig, das Museum Kunst und Gewerbe Hamburg und die Bundesanstalt für Wasserbau.