Fragen & Antworten

  1. Aus welchen Softwarekomponenten besteht die DDB?
  2. Ich habe ein Buch veröffentlicht und eine digitale Version liegt vor. Wie wird mein Buch Teil der DDB?
  3. Im Online-Fragebogen geht es um die Art und Anzahl der digitalen Objekte. Was muss angegeben werden, wenn meine Institution nur Metadaten liefert (ohne zusätzliche Text- oder Bilddateien)? Gilt das als Typ „Text“ oder als „ohne Medientyp“?
  4. In meiner Einrichtung liegen (noch) keine Digitalisate vor. Kann sich meine Institution trotzdem bei der DDB registrieren?
  5. Ist auch die Lieferung in einem anderen EAD-Profil als EAD(DDB) möglich?
  6. Ist der Online-Fragebogen je Archiv oder je Bestand auszufüllen?
  7. Ist die Lieferung von filmbezogenen Daten auch in einem anderen Format als oai_dif möglich?
  8. Können Bilder mit Wasserzeichen geliefert werden?
  9. Können nur Digitalisate geliefert werden?
  10. Mein Archiv verfügt über digitalisierte Findmittel, von denen nur wenige mit Digitalisaten verknüpft sind. Ist es bei einer Teilnahme an der DDB auch möglich, die nicht mit Digitalisaten versehenen Verzeichnungseinheiten zu übernehmen?
  11. Speichert die DDB nur Metadaten oder auch die digitalen Objekte selbst?
  12. Unter welchen Voraussetzungen kann eine Einrichtung Daten an die DDB liefern?
  13. Viele Standardprogramme für Archivsoftware bieten ab einer bestimmten Version die Möglichkeit eines Datenexports im Format EAD/XML. Liegen bereits Erfahrungen mit solchen exportierten EAD-Dateien vor?
  14. Warum gibt es neben Europeana die DDB?
  15. Was genau wird an die DDB geliefert und dort angeboten?
  16. Was ist in Richtung Erweiterung der Inhalte geplant?
  17. Was muss im Online-Fragebogen bei der Angabe der Objekte beachtet werden?
  18. Welche (digitalen) Inhalte kann eine Kultur- oder Wissenseinrichtung der DDB liefern?
  19. Welche Dateien sollen geliefert werden?
  20. Welche Lizenz soll für die Bild-, Audio- und Videodateien meiner Einrichtung vergeben werden?
  21. Welche Lizenz soll für die Metadaten (digital vorliegende Erschließungsinformationen) meines Archivs vergeben werden?
  22. Welche Qualitätskriterien gibt es für (digitale) Inhalte?
  23. Welche Richtlinien müssen für die Bereitstellung von Digitalisaten beachtet werden?
  24. Welche Schnittstellen bietet die DDB zum Datenexport?
  25. Welche Schnittstellen bietet die DDB zum Datenimport?
  26. Welche Schranken legt das Urheberrecht auf?
  27. Welche Vorteile bieten sich den Einrichtungen, die ihre Inhalte über die DDB bereitstellen?
  28. Welches Metadatenformat müssen die liefernden Einrichtungen bereitstellen?
  29. Welches Metadatenformat verwendet die DDB?
  30. Wer hilft beteiligten Einrichtungen der DDB bei Fragen und Problemen?
  31. Wer kann Daten an die DDB liefern und sein digitales Angebot über die DDB sichtbar machen (bzw. sich registrieren)?
  32. Wer kann eine Virtuelle Ausstellung bei der DDB kuratieren?
  33. Wie gelangen die Daten in die DDB?
  34. Wie kann ich das API der DDB nutzen?
  35. Wie sieht der Fahrplan für die Zeit nach der Veröffentlichung der ersten Vollversion aus?
  36. Wo erhalte ich (allgemeine) Informationen zur DDB?
  37. Wozu ist ein API gut?

1. Aus welchen Softwarekomponenten besteht die DDB?

Im zentralen Kernsystem werden die gespeicherten Daten verwaltet, die über einen Suchmaschinenindex zur Recherche aufbereitet werden. Das Kernsystem besitzt Schnittstellen zum Importieren von Daten und zum Zugriff darauf. Als Import-Werkzeug für Metadaten und Derivate digitaler Objekte fungiert der Augmented SIP Creator (ASC). Dieses Werkzeug nimmt Metadaten und Binärdaten (Vorschaubilder usw.) aus den Kultur- und Wissenseinrichtungen entgegen (über FTP oder OAI-PMH), überführt sie in das Format des Submission Information Package (SIP) und übergibt sie über den so genannten Ingest Multiplexer an das Kernsystem zur Speicherung und Weiterverarbeitung (Ingest). Das SIP für ein Objekt enthält Daten im intern verwendeten EDM-Format sowie Kurzansichten als XHTML-Snippets. Das Portal schließlich stellt die Benutzerschnittstelle bereit und kommuniziert über ein öffentliches API mit dem Kernsystem. Neben dem Kernsystem zur internen Speicherung der Metadaten und Binärdateien gibt es weitere Komponenten, in denen beispielsweise Nutzer-Accounts und Nutzerdaten (Favoritenlisten, Kommentare usw.) gespeichert werden. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie in DDBpro unter Projektkoordination.

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2. Ich habe ein Buch veröffentlicht und eine digitale Version liegt vor. Wie wird mein Buch Teil der DDB?

Die DDB nimmt momentan keine Einzelwerke auf. Wenn Ihr Buch unter die Pflichtablieferungsverordnung der Deutschen Nationalbibliothek fällt, können Sie dennoch Teil der DDB werden. Die Reihe O der Deutschen Nationalbibliothek (Online-Publikationen) ist Teil der Bestände, die die DNB an die DDB liefert. Hierfür muss Ihr Titel frei im Internet verfügbar sein. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.dnb.de/erwerbung.

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3. Im Online-Fragebogen geht es um die Art und Anzahl der digitalen Objekte. Was muss angegeben werden, wenn meine Institution nur Metadaten liefert (ohne zusätzliche Text- oder Bilddateien)? Gilt das als Typ „Text“ oder als „ohne Medientyp“?

Im diesem Fall gilt die Angabe „ohne Medientyp“. „Text“ bezieht sich etwa auf Bücher, kann aber auch für bspw. Urkunden verwendet werden. Konkret handelt es sich bei dieser Angabe um digitalisierte Objekte, die Primärtext beinhalten.

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4. In meiner Einrichtung liegen (noch) keine Digitalisate vor. Kann sich meine Institution trotzdem bei der DDB registrieren?

Ja. Auch wenn Ihre Bestände nicht oder noch nicht digitalisiert sind, sollten Sie sich bei der DDB registrieren und so Ihr Netzwerk zu anderen Kultur- und Wissenseinrichtungen erweitern. Zudem bauen wir im Rahmen unserer Arbeit eine Kultur- und Wissenslandkarte auf, die möglichst alle Kultur- und Wissenseinrichtungen Deutschlands verzeichnen soll. Durch Ihre Registrierung helfen Sie mit, auch dieses wichtige Vorhaben zu realisieren. Gleichzeitig erhöhen Sie damit die Sichtbarkeit Ihrer Einrichtung im Netz. Außerdem können Sie der DDB in einigen Fällen auch lediglich digitale Erschließungsinformationen zukommen lassen.

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5. Ist auch die Lieferung in einem anderen EAD-Profil als EAD(DDB) möglich?

Bevorzugt wird die Lieferung in EAD(DDB). Da viele Software-Versionen dessen Ausgabe noch nicht unterstützen, werden wir allerdings im Rahmen unserer Ressourcen auch versuchen, Ihre Daten aus einem anderen EAD-Profil nach EAD(DDB) zu transformieren.

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6. Ist der Online-Fragebogen je Archiv oder je Bestand auszufüllen?

Für Archive muss jeweils nur ein Fragebogen ausgefüllt werden, in dem Sie Ihre digitalen Bestände kurz beschreiben.

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7. Ist die Lieferung von filmbezogenen Daten auch in einem anderen Format als oai_dif möglich?

oai_dif ist ein Anwendungsprofil von Dublin Core, welches für die Bereitstellung von Daten aus filmportal.de an die DDB genutzt wird. In filmportal.de eingespielte Daten kommen daher automatisch in diesem Profil zur DDB. Wenn Sie Ihre Daten nicht über filmportal.de an die DDB liefern, empfehlen wir die Verwendung des Dublin-Core-Profils ESE.

Sollte Ihre Einrichtung die Daten nicht über filmportal.de oder in ESE zur Verfügung stellen können, besteht die Möglichkeit, ein anderes Metadatenformat zu verwenden. Die Fachstelle Mediathek-Film berät sich dann entweder mit der Fachstelle, die auf das entsprechende Metadatenformat spezialisiert ist, oder übergibt die Betreuung Ihrer Lieferung ganz an die andere Fachstelle.

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8. Können Bilder mit Wasserzeichen geliefert werden?

Die Verwendung von Wasserzeichen ruft regelmäßig negative Reaktionen der Nutzer hervor und beeinträchtigt zudem häufig eine einheitliche und attraktive Präsentation der Bildangebote im Netz. Daher empfehlen wir, von der Verwendung insbesondere sehr markanter und großer Wasserzeichen abzusehen. Die Bilder liegen in der DDB in einer maximalen Auflösung von 600x800 Pixel vor, die ohnehin nicht für Reproduktionszwecke geeignet ist.

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9. Können nur Digitalisate geliefert werden?

Die DDB verfolgt den „digital-first“-Leitgedanken, schließt jedoch Datenlieferungen ohne digitale Objekte nicht aus. Gerne können Sie daher auf uns zukommen, wenn Ihre Einrichtung noch keine Digitalisate liefern kann.

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10. Mein Archiv verfügt über digitalisierte Findmittel, von denen nur wenige mit Digitalisaten verknüpft sind. Ist es bei einer Teilnahme an der DDB auch möglich, die nicht mit Digitalisaten versehenen Verzeichnungseinheiten zu übernehmen?

Gerade für das Archivportal-D spielen auch Einrichtungen mit Erschließungsinformationen ohne Digitalisate eine entscheidende Rolle, da diese die zentralen Inhalte für das Spartenportal bilden. Das Vorhandensein und die Anzahl lieferbarer Digitalisate haben zwar Einfluss auf die Einspielreihenfolge in die DDB, definieren jedoch keine Ausschlusskriterien für eine Teilnahme. Gerne können Sie daher auf uns zukommen, wenn Ihre Einrichtung noch keine Digitalisate liefern kann.

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11. Speichert die DDB nur Metadaten oder auch die digitalen Objekte selbst?

Die DDB speichert Erschließungsinformationen, Metadaten und Derivate: also Vorschaubilder, Thumbnails, Inhaltsverzeichnisse, Audio- und Videoausschnitte. Das Digitalisat selbst verbleibt bei der bereitstellenden Einrichtung. Der Zugriff darauf erfolgt in der Regel über einen Link, der den Nutzer von der Ergebnisansicht auf der DDB-Oberfläche auf die Objektansicht im Webportal der jeweiligen Institution führt. Derivate in größerer Auflösung werden nur zur technischen Weiterverarbeitung auf DDB-Systemen gespeichert, allerdings nicht über das Portal ausgeliefert.

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12. Unter welchen Voraussetzungen kann eine Einrichtung Daten an die DDB liefern?

Ausführliche Informationen finden Sie unter Teilnehmen.

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13. Viele Standardprogramme für Archivsoftware bieten ab einer bestimmten Version die Möglichkeit eines Datenexports im Format EAD/XML. Liegen bereits Erfahrungen mit solchen exportierten EAD-Dateien vor?

Prinzipiell sollte es möglich sein, das Format EAD/XML mit Hilfe eines kleinen XSLT-Skripts nach EAD(DDB) zu transformieren. Da jedoch je nach Programm und Archiv unterschiedliche Konfigurationen gewählt werden können, ist eine definitive Rückmeldung erst nach einer Testdatenlieferung möglich.

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14. Warum gibt es neben Europeana die DDB?

Die Antwort auf diese Frage erhalten Sie unter Fragen & Antworten im Portal der DDB.

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15. Was genau wird an die DDB geliefert und dort angeboten?

Die DDB bietet die digitalen Objekte (Volltexte, hochauflösende Bilder und ähnliches) nicht selbst an. Gespeichert und bereitgestellt werden die Metadaten und Erschließungsinformationen sowie Derivate der digitalen Objekte. Metadaten und Erschließungsinformationen sind die Daten, die die Objekte beschreiben – vor allem Daten zur formalen und inhaltlichen Erschließung. Derivate sind von den Objekten abgeleitete Auszüge oder Kleinformate, wie z.B. Inhaltsverzeichnisse, Vorschaubilder, Audio- und Videoausschnitte.

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16. Was ist in Richtung Erweiterung der Inhalte geplant?

Schon mit dem Start der DDB rückte die Gewinnung von Kooperations- und Datenpartnern und damit der Ausbau der für den Nutzer sichtbaren Datenbestände in den Vordergrund, inzwischen hat sich dieser Fokus nochmals verstärkt. Wir sind sehr zuversichtlich, kurzfristig viele weitere Kooperationspartner und Datengeber zu gewinnen und die Zahl der über die DDB auffindbaren Bestände bedeutend steigern zu können. Derzeit haben sich bereits rund 2.300 Einrichtungen als Kooperationspartner registrieren lassen und es werden stetig mehr. Selbstverständlich sieht die DDB darüber hinaus auch die Notwendigkeit, aktive Content-Akquise zu betreiben und wird dies forcieren.

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17. Was muss im Online-Fragebogen bei der Angabe der Objekte beachtet werden?

Im Online-Fragebogen geben Sie bitte die Anzahl der Digitalisate an, die Sie an die DDB liefern wollen. Für archivische Datenlieferungen ist vor allem die Angabe relevant, wie viele Verzeichnungseinheiten mit einem oder mehreren Digitalisaten verknüpft sind.

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18. Welche (digitalen) Inhalte kann eine Kultur- oder Wissenseinrichtung der DDB liefern?

Für die DDB sind grundsätzlich alle Objekte von Interesse, die aus Sicht der einzelnen Kultur- und Wissenseinrichtungen einen kulturellen Wert besitzen. Die Entscheidung, welche Sammlungen in der DDB dargestellt werden sollen, obliegt daher letztlich der bereitstellenden Einrichtung. Wesentliches Kriterium für die Aufnahme von Objekten in die DDB ist, dass sie (bzw. Repräsentationen von ihnen) in digitaler Form online zur Verfügung stehen. Soweit in bestimmten Sparten erforderlich und sinnvoll, können auch digitale Erschließungsinformationen zu physischen Objekten aus den Einrichtungen in der DDB präsentiert werden.

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19. Welche Dateien sollen geliefert werden?

Je Archiv soll eine Tektonik-EAD(DDB)-Datei sowie je Findbuch/Bestand eine Findbuch-EAD(DDB)-Datei geliefert werden. Diese werden in der DDB für die Darstellung zusammengeführt. Nähere Informationen zum Datenformat EAD(DDB) erhalten Sie unter der folgenden Adresse: http://www.landesarchiv-bw.de/ead.

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20. Welche Lizenz soll für die Bild-, Audio- und Videodateien meiner Einrichtung vergeben werden?

Diese Lizenz bezieht sich auf die Bild-/Audio-/Videodateien, die Sie auf Ihrer Webseite bereitstellen und in der DDB (komplett oder als Vorschau) anzeigen. Sie können aus dem Lizenzkorb der DDB die für Ihre Zwecke passende Lizenz oder den passenden Rechtehinweis wählen.

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21. Welche Lizenz soll für die Metadaten (digital vorliegende Erschließungsinformationen) meines Archivs vergeben werden?

Grundlage für die möglichst freie Verwendung Ihrer bereitgestellten Metadaten ist deren Lizenzierung unter CC0. Für die Anzeige Ihrer Metadaten im Archivportal-D wird eine CC0-Lizenzierung empfohlen. Über die DDB-Programmierschnittstelle kann eine Weitergabe Ihrer Daten an weitere Portale wie Europeana oder das Archivportal Europa nur sichergestellt werden, wenn diese unter CC0 lizenziert sind.

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22. Welche Qualitätskriterien gibt es für (digitale) Inhalte?

Die Qualitätskriterien orientieren sich an den aktuellen Praxisregeln der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Digitalisierung. (Sie definieren aber kein Ausschlusskriterium.) Darüber hinaus gelten Mindestanforderungen für die Derivate und Metadaten, um eine sachgerechte Darstellung der Objekte in der DDB zu gewährleisten. Das digitale Objekt, auf das sich die Metadaten beziehen, muss mit ihnen durch einen dauerhaft funktionierenden Link (sog. Persistent Identifier) verbunden sein, dessen Stabilität die bereitstellende Einrichtung garantiert.

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23. Welche Richtlinien müssen für die Bereitstellung von Digitalisaten beachtet werden?

Wichtig für die Lieferung von Digitalisaten ist, dass diese eindeutig EAD-Datensätzen zuzuordnen sind. Die Vorschaubilder (Thumbnails) werden entweder aus mitgelieferten Bilddateien oder aus Links auf freistehende Bilddateien (Bilder die in keiner Oberfläche, wie etwa einem Viewer, eingebunden sind) generiert. Die Größe und Auflösung der mitgelieferten Bilder sollte es dem technischen Betreiber der DDB (FIZ Karlsruhe) ermöglichen, Thumbnails in den unterschiedlichen in der DDB verwendeten Auflösungen zu generieren. Falls die Bilder von Ihnen in einer höheren Auflösung geliefert werden, werden diese zwar gespeichert, aber nicht so angezeigt. Als Dateiformate werden JPG oder PNG in einer Auflösung von 600 x 800 Pixel bevorzugt, da diese für die direkte Anzeige im Browser geeignet sind. Formate wie TIFF oder JPEG2000 können aber auch verarbeitet werden.

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24. Welche Schnittstellen bietet die DDB zum Datenexport?

Die Deutsche Digitale Bibliothek stellt digitale Kulturdaten auch über ein öffentliches, so genanntes Application Programming Interface (API) an. Die Programmierschnittstelle ermöglicht nicht nur den Zugriff auf Metadaten und die digitalen Objekte (Voransichten, Derivate aber auch Originale), die damit beschrieben werden, sondern ermöglicht auch den Zugriff auf die Suchdatenbank (Apache Solr-Suchindizes) der DDB. Damit können externe Dienste und Anwendungen auf die Inhalte der DDB zugreifen. Die DDB verfügt weiterhin über eine OAI-PMH-Schnittstelle für den Datentransfer an Europeana. Diese ist derzeit noch nicht öffentlich zugänglich.
Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie in DDBpro unter Schnittstellen.

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25. Welche Schnittstellen bietet die DDB zum Datenimport?

Zum einen können Sie Daten per File Transfer Protocol (FTP) hochladen. Dieser Weg eignet sich vor allem, um größere Datenmengen einmalig zu übertragen. Zum anderen können Kultur- und Wissenseinrichtungen ihre Daten über eine Harvesting-Schnittstelle bereitstellen (Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting, OAI-PMH), die dann durch die DDB abgefragt wird. Dieser Weg empfiehlt sich, wenn der Datenbestand regelmäßig aktualisiert oder erweitert wird.

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26. Welche Schranken legt das Urheberrecht auf?

Die Antwort auf diese Frage erhalten Sie unter Fragen & Antworten im Portal der DDB.

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27. Welche Vorteile bieten sich den Einrichtungen, die ihre Inhalte über die DDB bereitstellen?

Ausführliche Informationen finden Sie unter Vorteile.

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28. Welches Metadatenformat müssen die liefernden Einrichtungen bereitstellen?

Zugelassene Lieferformate sind DC, DenkXWeb, ESE, EAD(DDB), METS/MODS, MARCXML und LIDO. Diese Formate sind in den jeweiligen Sparten weit verbreitet. Die Ablieferung sollte im XML-Format erfolgen, da die Daten mittels XSLT-basierter Transformatoren in das interne Format der DDB konvertiert werden. Können die genannten Formate nicht geliefert werden, bieten die Servicestelle der DDB und die Fachstellen ihre Unterstützung an, um das jeweils vorhandene Format auf eines der zugelassenen Lieferformate abzubilden. Ausführlichere Informationen und Ansprechpartner finden Sie in DDBpro unter Leistungen für Datengeber.

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29. Welches Metadatenformat verwendet die DDB?

Das interne Metadatenformat der DDB basiert auf dem Europeana Data Model (EDM). Die DDB hat ein spezielles Anwendungsprofil dieses Datenmodells entwickelt, das die spartenübergreifende Suche, semantische Vernetzung und strukturierte Darstellung der (digitalen) Inhalte und ihrer Metadaten in der DDB optimal unterstützt. Das Europeana Data Model ist ein einfaches und flexibles Modell, das auf den Relationsprinzipien von Linked Data basiert. Die Daten sind in der Syntax des Ressource Description Frameworks (RDF) modelliert. Das Modell besteht aus verschiedenen Klassen und bietet die Besonderheit, ein Objekt des Kulturerbes aus drei verschiedenen Blickwinkeln zu beschreiben: als Objekt, dessen digitale Repräsentationen sowie die zugehörigen Metadaten. Es erlaubt die nachhaltige Verknüpfung von Objekten mit ihren Kontexten, beispielsweise mit Personen, Orten, Ereignissen. Auf dieser Grundlage werden zukünftig im Portal der DDB weitere explorative Recherche- und Präsentationsformen über verschiedene Datenbestände hinweg angeboten werden können.

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30. Wer hilft beteiligten Einrichtungen der DDB bei Fragen und Problemen?

Für alle Fragen bezüglich der Registrierung, der Inhalte und der Technik der DDB steht Ihnen die Servicestelle auch unter service [æt] deutsche-digitale-bibliothek [Punkt] de als kompetente Ansprechpartnerin zur Seite. Um für die bestmögliche Betreuung unserer Datengeber zu sorgen, haben wir außerdem noch spartenspezifische Fachstellen eingerichtet. Eine Übersicht finden Sie unter Ansprechpartner. Allgemeine Fragen zur DDB und Fragen zur öffentlichen Zugänglichmachung von Werken in der DDB beantwortet Ihnen gerne die Geschäftsstelle unter geschaeftsstelle [æt] deutsche-digitale-bibliothek [Punkt] de.

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31. Wer kann Daten an die DDB liefern und sein digitales Angebot über die DDB sichtbar machen (bzw. sich registrieren)?

Jede Kultur- und Wissenseinrichtung in Deutschland.

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32. Wer kann eine Virtuelle Ausstellung bei der DDB kuratieren?

Jede datenliefernde Einrichtung; weiterhin Kuratoren, die Interesse daran haben, die in der DDB vorhandenen Objekte im vertiefenden Kontext eines Ausstellungsthemas zu präsentieren. Interessenten können sich gerne bei der Servicestelle unter service [æt] deutsche-digitale-bibliothek [Punkt] de melden. Die Virtuellen Ausstellungen finden Sie auf dem Portal der DDB unter Ausstellungen.

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33. Wie gelangen die Daten in die DDB?

Ausführliche Informationen finden Sie unter Teilnehmen.

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34. Wie kann ich das API der DDB nutzen?

Für die Nutzung des API der Deutschen Digitalen Bibliothek ist eine Authentifizierung in Form eines Schlüssels (API-Keys) notwendig. Ein Authentifizierungsschlüssel ist eine dem Nutzer eindeutig zugeordnete Zeichenfolge, die bei jeder Anfrage an das API zum Zwecke der Authentifizierung mit zu übertragen ist. Jeder registrierte Benutzer der Deutschen Digitalen Bibliothek kann sich einen Authentifizierungsschlüssel für die Verwendung des APIs erzeugen lassen. Dies erfolgt über das eigene Nutzerkonto im Bereich „Meine DDB“.
Weiterführende Informationen und eine detaillierte Beschreibung des API finden Sie unter https://api.deutsche-digitale-bibliothek.de/

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35. Wie sieht der Fahrplan für die Zeit nach der Veröffentlichung der ersten Vollversion aus?

Auch nach Veröffentlichung der ersten Vollversion sind kontinuierliche Verbesserungen an den unterschiedlichen Komponenten der DDB vorgesehen – insbesondere am Portal und mit dem Ziel gesteigerter Datenqualität. Dabei wird weiterhin auch das Feedback der Nutzer berücksichtigt. Als nächste Erweiterungen sind unter anderem Discovery-Funktionen sowie die weitere Verbesserung der Suche und die Vernetzung von Objekten vorgesehen. Von Experten kuratierte erste Virtuelle Ausstellungen zeigen bereits exemplarisch die Diversität der über die DDB zugänglichen Kulturgüter, dieses Angebot wird sukzessive erweitert. Außerdem werden beteiligte Einrichtungen sich über die DDB-Plattform austauschen können. Dazu wurde Deutsche Digitale Bibliothek pro (kurz: DDBpro) entwickelt, das in der ersten Ausbaustufe Informationen für interessierte Kultur- und Wissenseinrichtungen bietet. Die in einer ersten Version seit November 2013 verfügbare öffentliche Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, API) bietet schon jetzt die Möglichkeit der dezentralen Entwicklung von Diensten rund um die DDB – etwa dezidierte Anwendungen für Smartphones und Tabletcomputer. Das API wird ebenfalls beständig weiterentwickelt und weiteren Anforderungen angepasst und soll zukünftig noch stärker Szenarien im Sinne von Linked Open Data (LOD) unterstützen. Die DDB ist also auch nach der Veröffentlichung der ersten Vollversion nicht „fertig“, weil der Prozess der Digitalisierung des ungemein vielfältigen deutschen Kulturguts noch lange nicht abgeschlossen sein wird, immer wieder entstehen neue Werke, die aufgenommen werden müssen und stets müssen die aktuellen technischen Entwicklungen berücksichtigt werden.

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36. Wo erhalte ich (allgemeine) Informationen zur DDB?

Antworten auf allgemeine Fragen zur Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) und ihrer Benutzung finden Sie im Portal der DDB unter Über uns - Fragen & Antworten.

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37. Wozu ist ein API gut?

Das Application Programming Interface (API) ist eine Programmierschnittstelle, die über eine Reihe von Methoden den Zugriff auf Daten der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ermöglicht. Sie erlaubt die Entwicklung vielfältiger Anwendungen, die die in der DDB vorgehaltenen Inhalte nutzen und sie jeweils nach den eigenen Wünschen darstellen und in unterschiedliche Kontexte einbetten. Das API steht nach Registrierung und Anmeldung im Portal der DDB allen Benutzern offen, sobald sie sich einen Zugangscode (so genannter API-Key) im „Meine DDB“-Bereich des Portals erzeugt haben.

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