Deutsches Zeitungsportal 

Das Deutsche Zeitungsportal ist ein Projekt zur Zusammenführung, Online-Bereitstellung, Präsentation und Recherchierbarkeit digitalisierter, historischer Zeitungen.

Projektbeschreibung

Historische Zeitungen bilden eine wichtige Quelle wissenschaftlicher Forschung in unterschiedlichen Disziplinen – insbesondere in Deutschland, wo die Zeitungslandschaft besonders vielfältig und reichhaltig war und ist. Die großflächige Digitalisierung, Volltexterschließung und Online-Bereitstellung historischer Zeitungen ist ein wichtiges Desiderat. Um diese Zeitungsbestände zu digitalisieren und zu erschließen, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft 2018 und 2019 Förderprogramme aufgelegt.

Im Rahmen des Projekts „Deutsches Zeitungsportal“ wird ein Portal entwickelt und in den Produktivbetrieb überführt, das den zentralen und nutzerfreundlichen Zugang zu den digitalisierten historischen Zeitungen aus Deutschland ermöglicht. Technologische und organisatorische Basis für das Portal ist die Deutsche Digitale Bibliothek.

Das Deutsche Zeitungsportal wurde im Oktober 2021 freigeschaltet: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper

In der ersten Ausbaustufe bietet es folgende Funktionalitäten:

  • eine exemplar- und titelübergreifende Volltextsuche in den digitalisierten Zeitungsbeständen
  • Einstiegspunkte über Kalender, Ort und Zeitungstitel
  • eine unmittelbar in die Portalumgebung integrierte Anzeigekomponente (Viewer)
  • eine Möglichkeit, auf die enthaltenen Zeitungsausgaben dauerhaft zu verweisen und sie somit zitierfähig zu machen.
In der zweiten Projektphase soll das Zeitungsportal weiter ausgebaut und optimiert werden.

Projektrahmen

Fördergeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Dauer: 1. Januar 2019–31. Januar 2023
Partner:

  • Deutsche Nationalbibliothek/Deutsche Digitale Bibliothek
  • FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur
  • Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
  • Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz