Glossar (M)

Mapping (Metadaten) (Metadatenmapping)

Übersetzung eines Metadatenformats in ein anderes Metadatenformat. Das Mapping definiert die Regeln, die für die Umwandlung der Metadaten des Lieferformats in das Metadatenformat der DDB gelten, mit dem Ziel, dass die Datenlieferung eines Datenpartners in die DDB integriert werden kann.

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MARCXML (Machine-Readable Cataloging Extensible Markup Language, MARC, MARC 21 XML Schema)

XML-Variante des von dem Network Development and MARC Standards Office der Library of Congress entwickelten Metadatenstandards MARC 21. Sie wird für den Austausch von bibliothekarischen Daten, z.B. für die Datenlieferung an die DDB, genutzt. MARCXML kann Materialien jeglicher Art, z.B. gedruckte oder audio-visuelle Werke, beschreiben. Die Dokumentation finden Sie hier: http://www.loc.gov/standards/marcxml/.

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Medientyp (Medientypen)

Kategorisierung der Vermittlungsform des auf einer DDB-Objektseite beschriebenen digitalen Objekts. Für den Medientyp wird in der DDB ein kontrolliertes Vokabular verwendet. Mögliche Medientypen sind momentan „Text“, „Bild“, „Audio“, „Video“ und „3D“. Ausschlaggebend für die Bestimmung des Medientyps ist nicht das Format der Mediendatei, sondern die grundlegende Form, in der der Inhalt ausgedrückt, vermittelt und rezipiert wird. Zum Beispiel kann beim Digitalisieren aus jeder Buchseite eine Bilddatei entstehen. Trotzdem hat das dadurch enstandene digitale Objekt nicht den Medientyp „Bild“, sondern „Text“. In der DDB können die Suchergebnisse nach Medientypen eingeschränkt werden.

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Metadaten (Metainformationen)

Strukturierte Daten, die beschreibende, inhaltliche, administrative oder technische Informationen über Objekte aller Art enthalten. In der DDB sorgen Metadaten dafür, dass Objekte des Kultur- und Wissenschaftserbes eindeutig identifiziert, recherchiert und zugänglich gemacht werden können. Ein wesentliches Merkmal ist außerdem, dass sie Verknüpfungen zu anderen Datensätzen, wie beispielsweise zu Normdaten enthalten können, die wiederum die Qualität der Suche verbessern und die Interpretation von Suchergebnissen erleichtern.

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Metadatenformat

Formale Beschreibung der Metadatenelemente, die für einen bestimmten Zweck, zum Beispiel für einen Anwendungsbereich oder spezielle Objekttypen, entwickelt wurden. Für jedes Metadatenelement werden die Bezeichnung festgelegt und die Bedeutung definiert. Das Metadatenformat bestimmt die Struktur, in der die Metadatenelemente organisiert sind und legt fest, wie sie in maschinenlesbarer Form codiert werden. Wird ein Metadatenformat von einer Organisation veröffentlicht und gepflegt, die die langfristige Nachnutzbarkeit gewährleistet (zum Beispiel dem International Council of Museums oder der Library of Congress), so spricht man von einem Metadatenstandard. Wurde es hingegen für eine bestimmte Nutzung angepasst (zum Beispiel für die DDB oder das zentrale Verzeichnis digitalisierter Drucke), so spricht man von einem Anwendungsprofil. Metadatenstandards sind von großer Bedeutung für den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Anwendungen und Institutionen. Ein Beispiel für ein in der DDB verwendetes Metadatenformat ist das Dublin Core Metadata Element Set (DCMI).

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Metadatenmodell

Abstraktes Modell zur Beschreibung von Daten, das als Grundlage für ein Metadatenformat dienen kann. Ein Beispiel ist das Dublin Core Abstract Model, das zugehörige Metadatenformat ist das Dublin Core Metadata Element Set (DCMI).

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METS/MODS-Format (METS/MODS-Profile)

Metadatenformat für den Austausch von Daten zu digitalisierten Drucken. Es verwendet Elemente der Metadatenstandards Metadata Encoding and Transmission Format (METS) und Metadata Object Description Schema (MODS), die vom Network Development and MARC Standards Office der Library of Congress entwickelt werden. Während METS die administrativen und strukturellen Eigenschaften von Digitalisaten beschreibt, wird MODS für die bibliografische Beschreibung der Drucke verwendet. Für die Datenlieferung an die DDB sind verschiedene Anwendungsprofile relevant, die zumindest eine Anzeige im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Viewer erlauben sollten.

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